Über uns

„Wir hören zu, damit sie (Sie) erzählen.“

Seit 2011 sammeln wir im Blinklicht Media Lab Lebensgeschichten. Wir machen Interviews. Und wir organisieren Workshops, in denen solche autobiografischen Skizzen handschriftlich verfasst werden. 

Warum wir das tun? Weil die Kenntnis der anderen die Basis der Demokratie ist, wie Pierre Rosanvallon festgestellt hat: „Die Schaffung einer gemeinsamen Welt verlangt, dass zwischen ihren Bewohnern eine Art gegenseitiges Einvernehmen besteht.“ Darum bemühen wir uns.

Die dabei entstehenden Geschichten, empfiehlt der Kinder- und Jugendpsychiater Paulus Hochgatterer im Vorwort zu einem dieser Bücher, „müssen um jeden Preis gelesen werden – damit man sich selbst und die Anderen besser versteht”.  

Indem wir unsere Welt lesbarer machen, tragen wir zur Stärkung und Entwicklung unserer Gesellschaft, unserer Demokratie bei. Wir sammeln Material für die Analyse und das Verständnis unserer pluralisierten Welt. 

Die Hefte mit diesen Texten (Stand dzt: etwa 4.000 Stück) sammeln wir in einem ARCHIV DER GEGENWART.

Den größeren Teil der Texte haben wir in den Büchern der Reihen BERICHTE AUS DEM NEUEN OE und GESCHICHTEN DER GEGENWART zusammen mit einem „Handbuch des autobiografischen Schreibens“ publiziert.

Unser Plan? Wir wollen von noch mehr Menschen noch mehr Geschichten sammeln, die noch mehr erzählen über noch mehr unterschiedliche Lebensverhältnisse in noch mehr sozialen Kontexten in noch mehr Sprachen in noch mehr Ländern. 

Unser Horizont: Wenn jeder Mensch, der Europäer oder Europäerin sein will, seine Geschichte erzählt hat, endet das Experiment.